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Veganjunkie: Mexikanischer Flammkuchen

Für alle hotten Scharfzähne! #veganflammkuchen



Dieses pi mal Daumen Rezept ist eigentlich aus der Not und recht spontan aus Resten, die unser Kühlschrank zu Zeiten unseres chaotischen Umzuges noch hergegeben hat, entstanden. Ideal also für Wohlfühltage, an denen du einfach mal würzig-scharfes Seelenfutter brauchst, um all die fiesen Gedanken wegzuschärfen. ;-) #wirmögensscharf


Was du dafür benötigst:


Für den easy Teig (2 Personen): Optional kannst du auch bereits fertigen Flammkuchenteig z.B. von Tante Fanny nehmen.

  • 250 g Dinkelmehl

  • 125 ml lauwarmes Wasser

  • 2 EL Öl

  • Ordentliche Prise Salz



Für den Belag & Quark:

  • Veganer Reibekeese (z.B. Reibegenuss von Simply)

  • 1 Tasse Soja-Hack Granulat (z.B. von Veganz)

  • 1/2 Esslöffel Gemüsebrühe

  • 1 Paprika

  • 2 Lauchzwiebeln

  • 1 Knoblauchzehe

  • 1 Dose gestückelte Tomaten

  • 1/2 Dose Mais

  • Öl zum Anbraten

  • Mexikanisches Gewürz (z.B. von Just Spices oder Spicebar)

  • Gewürz Paprika geräuchert

  • Chilliflocken

  • Salz & Pfeffer

  • Bei Bedarf: Kidneybohnen (mache ich für Felix immer extra ;))

  • Für den Quark: Veganer Cremefraiche, Naturjoghurt, Zitronensaft und TK Kräuter z.B. 6 oder 8-Kräuter-Mix (oder du nimmst direkt veganen Quark z.B. Neu von Simply im Kühlregal)



So geht's:


Teig als Basis:


  1. Gebe alle Zutaten für den Bodenbelag in eine große Rührschüssel und knete alles ordentlich durch.

  2. Im Anschluss kannst du die Knetmasse direkt auf dem flachen, bemehlten Backblech ausrollen und die Ränder bis in die jeweiligen Ecken drücken.



Quark als Grundbelag:


  1. 1 Esslöffel Cremefraiche mit 2 TL Naturjoghurt mischen, einen Spritzer Zitronensaft hinzugeben und mit ordentlich Kräutern (frisch oder TK) verrühren.

  2. Anschließend nur noch mit etwas Kräutersalz und Pfeffer abschmecken.

  3. Den Flammkuchenteig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen und den veganen Quark darauf in einer dünnen Schicht gleichmäßig verteilen.

So bereite ich im Übrigen auch meinen "Standard"-Quark als Beilage zu Pellkartoffeln oder als Dip zu Gegrilltem oder Raclette zu. Hierbei nutze ich dann immer noch zusätzlich etwas Knoblauchpulver oder frischen Knoblauch (maximal 1 Zehe) für den Geschmack. Das ist jedoch für dieses Rezept nicht nötig, da in der Sauce bereits Knoblauch enthalten ist. Wenn du den Quark nicht allzu bitter magst, kannst du noch einen Mini-Schuss Agavendicksaft hinzugeben. Bringt eine angenehme und milde Note in deinen Quark.



Mexikanische Sauce & weitere Schritte:

  1. Die Tasse Sojahackgranulat in eine kleine Schüssel geben, die Gemüsebrühe dazu geben und mit heißem Wasser aufgießen, sodass das Hack gerade so bedeckt ist. Nun die Masse einmal kräftig umrühren und dann für ca. 5-10 Minuten ziehen lassen.

  2. Währenddessen die Lauchzwiebeln (alternativ normale Zwiebeln) und Paprika gründlich säubern, in kleine Stück schneiden und beiseite stellen.

  3. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die zerkleinerten Zwiebeln darin glasig anbraten. Die Knoblauchzehe schälen, mit der Knoblauchpresse zerdrücken und ebenso dazugeben.

  4. Sobald die Zwiebeln leicht gebräunt sind - für das Röstaroma - kannst du das inzwischen gequellte Sojahack hinzugeben und für 2 Minuten mit anbraten. Anschließend die Paprika für zwei weitere Minuten mit in die Pfanne geben.

  5. Die Menge gut verrühren und mit jeweils 1 TL Mexican Gewürz und Paprika Pulver geräuchert würzen.

  6. Anschließend die gestückelten Tomaten aus der Dose, den Mais und bei Bedarf die Bohnen dazu geben und alles mit Salz, Chilliflocken sowie Pfeffer abschmecken.

  7. Nun nur noch die Sauce portioniert auf den Quark und Teig geben. Abschließend mit dem Reibekäse bestreuen und je nach gewünschten Bräunegrad oder Backofen (unser braucht leider etwas länger ;)) für ca. 15 Minuten backen lassen.

  8. Aus dem Ofen nehmen, nochmals mit etwas frischem Pfeffer bestreuen und genießen!

Bon Appetit

lieber Veganjunkie!


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